Beitrag

Wir in Hohenschönhausen (Nord) – Ausgabe Sommer 2016


Lie­be Hohen­schön­hau­se­ner,

der Som­mer kommt immer näher, unser Hohen­schön­hau­sen grünt und zeigt sei­ne gesam­te Lie­bens­wür­dig­keit. In der aktu­el­len WIR-IN-Aus­ga­be haben wir uns des­halb ent­schie­den, Ihnen die gro­ßen Infra­struk­tur-Pro­jek­te und deren Ent­wick­lungs­chan­cen mit einem klei­nen Bli­ck in die Zukunft dar­zu­stel­len. Hohen­schön­hau­sen ent­wi­ckelt sich posi­tiv und gemein­sam mit Ihnen wol­len wir dies wei­ter gestal­ten. CDU-Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung Wil­fried Nün­thel hat für die Ent­wick­lung unse­res Stadt­teils bereits viel errei­chen kön­nen und er hat noch viel vor. Lesen Sie hier­zu im Innen­teil auch ein aus­führ­li­ches Por­trait über unse­ren Spit­zen­kan­di­da­ten für die BVV­Lich­ten­berg. Nicht jedes Pro­jekt trifft dabei auf unge­teil­te Freu­de – des­halb ist uns bei der Ent­wick­lung des Stadt­teils immer wich­tig, Sie per­sön­li­ch mit ein­zu­bin­den. Geben Sie uns Ihre Anre­gun­gen und Ide­en des­halb gern mit auf den Weg, viel­leicht schon auf den wei­te­ren Kiez­spa­zier­gän­gen durch Hohen­schön­hau­sen. Die Ter­mi­ne dazu fin­den Sie auf Sei­te 2. Ich freue mich auf Sie in unse­ren Kie­zen!.

Ihr

Dan­ny Frey­mark


Zukunfts­per­spek­ti­ven für Hohen­schön­hau­sen
Ber­lin pul­siert – Hohen­schön­hau­sen pro­fi­tiert

Hohen­schön­hau­sen ist grün und ruhig, die Men­schen leben hier gern und ken­nen sich. Doch es ent­wi­ckelt sich viel – man­ches wird dabei auch aus alten DDR-Pla­nun­gen wie­der­be­lebt. Ein Bei­spiel dafür ist die Ver­län­ge­rung der S-Bahn­li­nie S75 nach Pan­kow. Ein von Anwoh­nern der Mar­ga­re­ten­hö­he und der CDU wie­der­be­leb­tes Pro­jekt, wel­ches aus dem enor­men Bevöl­ke­rungs­wachs­tum im Ber­li­ner Osten resul­tiert, die eine bes­se­re Anbin­dung der Bezir­ke im Nord­os­t­en nach sich zie­hen muss. Ein wei­te­rer Mei­len­stein wäre die Ver­län­ge­rung der Tram­stre­cke über Fal­ken­berg nach Ahrens­fel­de, wo nach dem Wil­len der CDU alte Pla­nun­gen zur Stre­cken­füh­rung wie­der­be­lebt wer­den sol­len. Der Woh­nungs­bau flo­riert. Neben der Ver­dich­tung von Frei­flä­chen gibt es auch gro­ße Neu­bau­pla­nun­gen. Auf der Frei­flä­che vor dem Net­to-Markt an der Ahrens­fel­der Chaus­see in Fal­ken­berg plant die Deut­sche Eigen­heim AG bis zu 900 Wohn­ein­hei­ten für mehr als 2.000 Men­schen, die nur auf den Start­schuss des Inves­tors war­tet. Auch die »Hohen­schön­hau­se­ner Mit­te« steht im Fokus. Unmit­tel­bar vor dem Kino Cine­Mo­ti­on soll ein senio­ren­ge­rech­tes Wohn­haus ent­ste­hen. Gekop­pelt ist die­se Idee des pri­va­ten Inves­tors an die Ansied­lung eines »Kauf­land« direkt neben dem Kino. Die­ser könn­te aller­dings die bestehen­den Ein­zel­händ­ler zur wohn­ort­na­hen Ver­sor­gung gefähr­den. Inwie­weit die­ses Sze­na­rio tat­säch­li­ch ein­tre­ten wür­de, wird der­zeit gut­ach­ter­li­ch ermit­telt. Ein beson­de­res Pro­jekt ist die Ansied­lung der ers­ten Berufs­feu­er­wehr Hohen­schön­hau­sens in der Pablo-Picas­so-Stra­ße spä­tes­tens im Jahr 2022. Ein Stand­ort im Wert von 10 Mil­lio­nen Euro für Ret­tungs­wa­gen und Feu­er­wehr soll ent­ste­hen. Bis­her wer­den vie­le Auf­ga­ben von den sehr enga­gier­ten Kräf­ten der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren der Regi­on über­nom­men. Auch die Eich­rich­tung öffent­li­cher WCs, einer Mobi­li­täts­sta­ti­on oder die Fas­sa­den­sa­nie­rung für den Poli­zei­ab­schnitt 61 sind in Sicht­wei­te, eben­so wie die Orts­um­fah­rung für Mal­chow, die es mitt­ler­wei­le in den Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan schaff­te. Die Orts­um­fah­rung Ahrens­fel­de bleibt trotz schwie­ri­ger Dis­kus­sio­nen zwi­schen den Bun­des­län­dern auf der Agen­da. Es tut sich also eini­ges. Hohen­schön­hau­sen wird noch schö­ner!


Gewer­be in Hohen­schön­hau­sen
Richt­fest gefei­ert

Am 26. April 2016 fand das Richt­fest der Greif Grup­pe in Neu-Hohen­schön­hau­sen statt. Nach dem ers­ten Spa­ten­stich im Okto­ber 2015 ging der Bau der Wäsche­rei dank eines mil­den Win­ters zügig vor­an. Anfang 2017 wird es soweit sein: In der Pablo-Picas­so-Stra­ße sol­len auf einer Pro­duk­ti­ons­flä­che von cir­ca 7.500 Qua­drat­me­tern täg­li­ch etwa 100 Ton­nen Bett-, Tisch- und Frot­tier­wä­sche durch die Fir­ma »Greif Tex­ti­le Miet­sys­te­me« für das Ber­li­ner und Bran­den­bur­ger Gast­ge­wer­be auf­be­rei­tet wer­den. Das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men beträgt nach Unter­neh­mens­an­ga­ben cir­ca 20 Mil­lio­nen Euro. Mehr als 200 Mit­ar­bei­ter wer­den hier ab Novem­ber 2016 benö­tigt. Für die Regi­on ist dies ein wich­ti­ger Schritt. Seit 25 Jah­ren blieb die Indus­trie­flä­che unge­nutzt und ver­wil­der­te. Durch die gute Kon­junk­tur und Nach­fra­ge konn­te das Unter­neh­men für den Stand­ort gewon­nen wer­den.


Spar­kas­se War­ten­berg
Zwei­ter Geld­au­to­mat end­li­ch da!

Vie­le Anfra­gen und Beschwer­den erreich­ten das Bür­ger­bü­ro Dan­ny Frey­mark bezüg­li­ch des Man­gels an funk­tio­nie­ren­den Geld­au­to­ma­ten im SB-Cen­ter der Ber­li­ner Spar­kas­se in der Egon-Erwin-Kisch-Stra­ße. Anfang 2014 wur­de die Filia­le Opfer einer kri­mi­nel­len Ban­de. Mit dem Ein­satz von Gas wur­den die Geld­au­to­ma­ten gesprengt und geplün­dert. Dana­ch war das SB-Cen­ter eine gan­ze Wei­le geschlos­sen und wur­de nur nach län­ge­rer Dis­kus­si­on der Anwoh­ner und des Abge­ord­ne­ten wie­der­er­öff­net, dies jedoch in abge­speck­ter Form: Es gab – von ursprüng­li­ch zwei – nur noch einen Geld­au­to­ma­ten. Damals wie heu­te waren die Bemü­hun­gen erfolg­reich: Auch in dem neu­en Anlie­gen, wie­der zwei Geld­au­to­ma­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len, gab es nach län­ge­rer Bedenk­zeit der Spar­kas­se eine posi­ti­ve Rück­mel­dung. Somit kön­nen Stoß­zei­ten bes­ser auf­ge­fan­gen und lan­ge War­te­zei­ten ver­hin­dert wer­den.


Neu-War­ten­berg
Vom Regen in die War­te­häus­chen

Vie­le Anfra­gen zu den Bus­hal­te­stel­len in der Neu­bran­den­bur­ger Stra­ße erreich­ten den Abge­ord­ne­ten Dan­ny Frey­mark in der Ver­gan­gen­heit. Lan­ge Zeit muss­ten Anwoh­ner hier unge­schützt, jedem Wet­ter aus­ge­setzt, auf ihren Bus war­ten. Dass dies nun end­li­ch vor­bei ist, dafür haben die Anwoh­ner und der Abge­ord­ne­te gesorgt. Bereits seit zwei Jah­ren war Dan­ny Frey­mark an der Pro­ble­ma­tik dran. Im Novem­ber 2015 stell­te er der Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt offi­zi­ell eine schrift­li­che Anfra­ge nach kon­kre­ten Plä­nen der BVG, in der Neu­bran­den­bur­ger Stra­ße War­te­häus­chen auf­zu­stel­len. Dazu erhielt er fol­gen­de Ant­wort: Ein genau­er Ter­min für die Rea­li­sie­rung des Pro­jekts konn­te nicht in Aus­sicht gestellt wer­den, man war­te auf den Ent­scheid der Ver­kehrs­len­kung Ber­lin zum Erlass einer stra­ßen­ver­kehrs­recht­li­chen Anord­nung. Dan­ny Frey­mark blieb nah dran an dem The­ma und kom­mu­ni­zier­te inten­siv mit allen Betei­lig­ten, was schluss­end­li­ch auch zum Erfolg führ­te: Auf der Neu­bran­den­bur­ger Stra­ße ste­hen nun auf jeder Fahr­bahn­sei­te ver­glas­te BVG-War­te­häus­chen mit aus­rei­chend Sitz­ge­le­gen­hei­ten.


Zwei­te Dia­log­of­fen­si­ve der CDU Lich­ten­berg
34 Kiez­spa­zier­gän­ge mit Stadt­rat Wil­fried Nün­thel

Nach den fünf Kiez­kon­fe­ren­zen zur Betei­li­gung der Bür­ger am Bezirks­wahl­pro­gramm lädt die CDU Lich­ten­berg in einer zwei­ten Dia­log­of­fen­si­ve unter dem Mot­to »Stark im Kiez« von Ende April bis Mit­te Juli 2016 ins­ge­samt zu 34 Kiez­spa­zier­gän­gen mit Stadt­rat Wil­fried Nün­thel, der auch gleich­zei­tig CDU-Spit­zen­kan­di­dat für die Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung ist, ein. Dabei wird er bei den sechs Ter­mi­nen im Wahl­kreis 1 von Dan­ny Frey­mark MdA, dem Lich­ten­ber­ger CDU-Spit­zen­kan­di­da­ten für das Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin, beglei­tet. Inter­es­sier­te Bür­ger erhal­ten auf die­se Wei­se Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu ver­schie­de­nen The­men aus ihrem unmit­tel­ba­ren Wohn- und Lebens­um­feld und kön­nen den Poli­ti­kern unter­wegs ihre Fra­gen stel­len und Anlie­gen schil­dern. Zum Auf­takt am 30. April 2016 führ­te die Tour durch den Wel­se­kiez in Neu-Hohen­schön­hau­sen. Alle Haus­hal­te erhal­ten im Vor­feld eine Ein­la­dung per Post für den jewei­li­gen Kiez­spa­zier­gang in ihrer Wohn­ge­gend.


Wil­fried Nün­thel
Ein star­ker Spit­zen­kan­di­dat für Lich­ten­berg

Der Bezirk Lich­ten­berg wird ver­dich­tet, man rückt enger zusam­men. Das gefällt nicht jedem. Auf Anwoh­ner­ver­samm­lun­gen gibt es regel­mä­ßig Wider­spruch, wenn auf weit­räu­mi­gen Höfen neue Häu­ser ent­ste­hen sol­len. Wil­fried Nün­thel kann die Vor­be­hal­te der lang­jäh­ri­gen Bewoh­ner ver­ste­hen. Er weiß aber auch, wie drin­gend Woh­nun­gen gebraucht wer­den. »Nichts bleibt wie es ist«, sagt er phi­lo­so­phi­sch. Den Spruch gebraucht der 61-Jäh­ri­ge gern. Man darf ihn durch­aus als die Lebens­ma­xi­me des gebür­ti­gen Thü­rin­gers ver­ste­hen, denn der Lebens­weg des Soh­nes einer Bau­ern­fa­mi­lie war geprägt von Brü­chen und Unwäg­bar­kei­ten.

Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung
Wer hät­te sei­ner­zeit gedacht, dass der Jun­ge aus dem klei­nen Dorf Lin­den­kreuz, einer Ort­schaft mit nur etwa 300 Ein­woh­nern nahe des Herms­dor­fer Kreu­zes, spä­ter als Stadt­rat Ver­ant­wor­tung für die Ent­wick­lung in Ber­li­ner Bezir­ken haben wür­de. Ins­ge­samt zwan­zig Jah­re lang ist Wil­fried Nün­thel schon in ver­schie­de­nen Res­sorts als Stadt­rat tätig, zuer­st in Mar­zahn, seit 2001 in Lich­ten­berg. Nicht naht­los, zwi­schen­durch wirk­te er auch in ande­ren Berei­chen, war Lei­ter des Job­cen­ters Trep­tow-Köpe­nick und des Sozi­al­am­tes Mar­zahn. Nun ist er als Stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung der Spit­zen­kan­di­dat der Lich­ten­ber­ger CDU für die Ber­li­ner Wahlen im Sep­tem­ber 2016.

Sozia­les Enga­ge­ment
Wil­fried Nün­thel enga­giert sich schon lan­ge sozi­al auch als ehren­amt­li­cher Vor­sit­zen­der des Ver­eins Kiek in e.V., der in Mar­zahn-Hel­lers­dorf Beschäf­ti­gung und Qua­li­fi­zie­rung för­dert, Kin­de­r­und Jugend­hil­fe leis­tet sowie Fami­li­en unter­stützt. Mit­ge­fühl müs­se sein, sei aber nicht aus­rei­chend, um wirk­sam zu hel­fen, sagt der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker. In ver­ant­wort­li­chen Posi­tio­nen sei es not­wen­dig, eine pro­fes­sio­nel­le Dis­tanz zu wah­ren – um die Pro­ble­me objek­tiv zu erken­nen und auf die­ser Basis lösen zu kön­nen. Zu Mun­de redet er nie­mand, ehr­li­ch blei­ben, ist sei­ne Devi­se.

Lie­be zur Natur
Noch Eines hat sich Wil­fried Nün­thel seit sei­ner Jugend bewahrt: die Lie­be zur Natur. In sei­nem Hei­mat­dorf besitzt er einen gan­zen Wald. Er gehört zum elter­li­chen Erbe. Mehr als 6.500 Bäu­me hat er dort bereits gepflanzt. Mehr­fach im Jahr tauscht der Poli­ti­ker sei­ne seriö­se Büro­k­luft mit Blau­mann und Gum­mi­stie­feln, um in sei­nem Wald zu arbei­ten. Auch Ehe­frau Chris­ti­ne packt mit zu. »Reich wer­de man dabei nicht«, sagt Nün­thel. »Aber man hin­ter­lässt etwas Blei­ben­des. Und die Arbeit an der fri­schen Luft macht den Kopf frei.«

Der Ein­stieg in den Beruf 
Am Anfang sei­ner Berufs­tä­tig­keit stand ein ver­patz­tes Abitur mit einer Fünf in Rus­si­sch, womit sich der Wunsch nach einem Land­wirt­schafts­stu­di­um erüb­rig­te. Er ging als Unge­lern­ter zum Melio­ra­ti­ons­bau, qua­li­fi­zier­te sich, bedien­te Stra­ßen­wal­zen und Bag­ger, bau­te Stra- ßen und Wege. Doch als er sei­ne Frau Chris­ti­ne ken­nen­lern­te, wur­de ihm das Leben bei der Melio­ra­ti­on zu viel: »Man schlief oft auf den Bau­stel­len«. Er sat­tel­te um und wur­de Mit­ar­bei­ter im Bezirks­vor­stand Gera der Demo­kra­ti­schen Bau­ern­par­tei Deutsch­lands (DBD). Auch die Par­tei­zen­tra­le brauch­te jun­ge Nach­wuchs­kräf­te und nach eini­gen Jah­ren zog die Fami­lie mit dem klei­nen Sohn nach Ber­lin. Nün­thel wur­de Refe­rent im Par­tei­vor­stand, begann 1983 ein Fern­stu­di­um der Phi­lo­so­phie, das er im April 1989 mit sei­nem Diplom abschloss.

Der Weg in die Poli­tik
Im Wen­de­jahr 1989 ging es für Wil­fried Nün­thel in die Poli­tik: Für die Bau­ern­par­tei kan­di­dier­te er erfolg­reich im Mai für die Stadt­be­zirks­ver­samm­lung Mar­zahn. Im Som­mer 1990, nach­dem die DBD mit ande­ren Block­par­tei­en in der CDU auf­ge­gan­gen war, wur­de auch Wil­fried Nün­thel Christ­de­mo­krat. Weni­ge Mona­te spä­ter wähl­te man ihn sogar zum stell­ver­tre­ten­den Kreis­vor­sit­zen­den in Mar­zahn, ein Ehren­amt. Als haupt­amt­li­cher Mit­ar­bei­ter im Par­tei­ap­pa­rat wur­de er wie vie­le ande­re Ende 1990 ent­las­sen. »Da war ich erst ein­mal arbeits­los, eine ganz neue Erfah­rung«, erin­nert sich Nün­thel. Doch Trüb­sal bla­sen liegt ihm nicht. Er trat zunächst eine ABM-Stel­le als Mie­ter­be­ra­ter bei der Ber­li­ner Mie­ter­ge­mein­schaft an, ehe er ab 1991 im Sozi­al­amt Mar­zahn die Wohn­hil­fe auf­bau­te: »1991 hat­ten wir einen Fall, ein Jahr spä­ter waren es Hun­der­te, die bei uns Hil­fe such­ten«

1.000 Sei­ten Phi­lo­so­phie
Den Kopf frei von den Tages­pro­ble­men bekommt Wil­fried Nün­thel beim Lesen. Im Dach­bo­den sei­nes Bies­dor­fer Häus­chens drän­gen sich Bücher dicht an dicht. Er mag kei­ne E-Books, son­dern Bücher aus Papier und das Gefühl des Sei­ten­ra­schelns beim Blät­tern. Zum Ent­span­nen zieht er Kri­mis vor, liebt aber auch his­to­ri­sche Roma­ne und Sach­bü- cher. Im letz­ten Urlaub hat er den 1.000- sei­ti­gen Wäl­zer »Die Phi­lo­so­phie des Abend­lan­des« gele­sen. »Da war end­li­ch ein­mal rich­tig Zeit dafür«, sagt er. Was er aus die­ser Lek­tü­re gelernt hat? Er lächelt: »Nichts bleibt wie es ist.«


Bot­schaf­ter im Dia­log mit Lich­ten­ber­ger Schu­len
Emp­fang des fran­zö­si­schen Bot­schaf­ters an der Fritz-Reu­ter-Ober­schu­le

Die Schü­ler und Leh­rer der Fritz-Reu­ter-Ober­schu­le in der Pren­de­ner Stra­ße haben am Frei­tag, den 22. April 2016 hohen Besu­ch emp­fan­gen. Auf Ein­la­dung des Lich­ten­ber­ger Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dr. Mar­tin Pät­zold (CDU) und des Rek­tors, Ober­stu­di­en­di­rek­tor Hans-Mar­tin Geß­ler war an der Inte­grier­ten Sekun­dar­schu­le der fran­zö­si­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land, Phil­ip­pe Éti­en­ne, zu Gast, um sich mit den Jugend­li­chen über die aktu­el­len poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen in Euro­pa und im Nahen Osten aus­zu­tau­schen. Dabei stan­den auch die The­men Flücht­lings­in­te­gra­ti­on und die Zukunft der deut­sch-fran­zö­si­schen Bezie­hun­gen im Mit­tel­punkt. Außer­dem ließ sich der fran­zö­si­sche Gast über den jähr­li­chen Schü­ler­aus­tau­sch mit dem Col­lè­ge Pier­re de Ron­sard aus Paris berich­ten: Ein letz­tes Jahr geschlos­se­ner Part­ner­schafts­ver­trag sieht vor, dass jähr­li­ch eine Grup­pe Fran­zö­sisch­ler­nen­der für eine Woche in die fran­zö­si­sche Haupt­stadt fährt. Jeder Teil­neh­mer hat einen Part­ner aus der dor­ti­gen Schu­le, bei dem er zu Hau­se wohnt, mit dem er zur Schu­le kommt, gemein­sam am Aus­tausch­pro­gramm teil­nimmt und die Frei­zeit ver­bringt. Beim Gegen­be­su­ch wer­den die Rol­len getauscht und die fran­zö­si­schen Schü­ler besu­chen ihre Part­ner in Ber­lin. Am Ende des Emp­fangs lob­te Mar­tin Pät­zold den leb­haf­ten Dia­log mit dem Bot­schaf­ter: »Es hat mich sehr gefreut, dass die Schü­ler so offen und mun­ter mit­dis­ku­tiert haben.« Der CDU-Poli­ti­ker för­dert mit der Ver­an­stal­tungs­rei­he »Bot­schaf­ter im Dia­log mit Lich­ten­ber­ger Ober­schu­len« in sei­nem Bezirk den poli­ti­schen und inter­kul­tu­rel­len Aus­tau­sch. Letz­tes Jahr war bereits der ame­ri­ka­ni­sche Bot­schaf­ter am Her­der-Gym­na­si­um im Orts­teil Fenn­pfuhl zu Gast. Das Bar­nim-Gym­na­si­um in Fal­ken­berg emp­fing nun Ende Mai auch den viet­na­me­si­schen Bot­schaf­ter.


Sozia­les Enga­ge­ment
Erfolg­rei­che Klei­der­spen­de

Einen herz­li­chen Dank an alle Hohen­schön­hau­se­ner, die im Mai 2016 dem Auf­ruf zur tra­di­tio­nel­len Klei­der­spen­den-Akti­on des Ver­eins Lebens­mut e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dr. Mar­tin Pät­zold und dem Mit­glied des Abge­ord­ne­ten­hau­ses von Ber­lin, Dan­ny Frey­mark, gefolgt sind. Über 50 Säcke mit Klei­dung wur­den inner­halb von zwei Wochen im Kiez­treff Fal­ken­bo­gen abge­ge­ben. Dan­ny Frey­mark zeig­te sich beein­druckt von der Hilfs­be­reit­schaft: »Mit den Klei­der­spen­den konn­te ein gesam­ter Trans­por­ter für den Ver­ein ›Men schen hel­fen Men­schen‹ gefüllt wer­den. Ich bin froh, seit eini­gen Jah­ren die­se Akti­on zur Stär­kung des sozia­len Mit­ein­an­ders in unse­rem Kiez unter­stüt­zen zu kön­nen.«

27.05.2016

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