Kostenlose Erfrischung im Kiez: Lichtenberg baut das Netz an öffentlichen Trinkbrunnen aus

Kostenlose Erfrischung im Kiez: Lichtenberg baut das Netz an öffentlichen Trinkbrunnen aus
31.07.2026

Über 30 Standorte bieten bereits sauberes Trinkwasser – Sechs weitere befinden sich in der Planung.

Gerade an heißen Sommertagen ist die kostenlose Versorgung mit frischem Wasser im öffentlichen Raum ein wichtiges Stück Lebensqualität. Der Bezirk Lichtenberg kann in Sachen Erfrischungsmöglichkeiten eine äußerst positive Bilanz ziehen: Aktuell sprudeln im Bezirk bereits 33 öffentliche Trinkbrunnen, die Anwohnenden sowie Gästen unkompliziert Abkühlung bieten - das geht aus einer Schriftlichen Anfrage von Danny Freymark hervor.
Seit der Inbetriebnahme der ersten modernen Brunnen, wie etwa am S-Bahnhof Lichtenberg im Jahr 2013, wurde das Netz kontinuierlich und in den letzten Jahren besonders intensiv erweitert. Allein in den Jahren 2024 und 2025 kamen neue Standorte unter anderem in Wartenberg (Hagenower Ring, Wustrower Straße) und Neu-Hohenschönhausen (Zingster Straße, Stadtplatz Mühlengrund) hinzu.

Doch der Ausbau soll damit nicht enden. Um das Angebot noch feinmaschiger zu gestalten, hat der Bezirk bereits Kostenschätzungen für sechs weitere Standorte eingeholt. Geprüft werden aktuell Anlagen in der Hauptstraße, Gudrunstraße, Bietzkestraße, am Weißenseer Weg sowie an den Spielplätzen in der Gottlinder Straße und Regener Straße. Sobald die formellen Aufträge durch das Bezirksamt an die Berliner Wasserbetriebe (BWB) erteilt sind, können diese wertvollen Ergänzungen realisiert werden.
Höchste Wasserqualität und Hygiene haben Vorrang Wer an einem der öffentlichen Brunnen seinen Durst stillt, kann sich auf höchste Sicherheit verlassen. Die Berliner Wasserbetriebe stellen die Hygiene der Anlagen durch ein engmaschiges Kontrollsystem sicher. Bereits bei der Inbetriebnahme und danach in einem festen monatlichen Rhythmus werden Proben entnommen und nach den strengen Kriterien des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) untersucht.
Sollte es in Ausnahmefällen zu einer Grenzwertüberschreitung kommen, greift ein klares Sicherheitsprotokoll: Der betroffene Trinkbrunnen wird umgehend gesperrt, umfassend gereinigt und desinfiziert. Erst nach einer erfolgreichen Nachuntersuchung, die den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht, sowie nach Meldung an das zuständige Gesundheitsamt, wird die Anlage wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.
Hier finden Sie eine Karte mit allen Trinkbrunnen in Berlin.