Zwei Vogelarten sollen am Malchower See heimisch werden

Zwei Vogelarten sollen am Malchower See heimisch werden
31.01.2026

Im Bereich um den Malchower See fanden in den vergangenen Monaten Arbeiten in der Natur statt. Dabei handelt es sich um sogenannte Ausgleichsmaßnahmen. Doch auf welcher Grundlage und in welcher Form fanden diese Arbeiten statt? Das wollten die Abgeordnetenhausmitglieder Danny Freymark und Prof. Dr. Martin Pätzold mit einer Schriftlichen Anfrage vom Senat erfahren.
Der Grund, warum diese Arbeiten um den Malchower See stattfanden, sind Bauarbeiten im Bereich des Ostkreuzes und des Rummelsburger Sees. Damit auf dortigen Brachflächen gebaut werden konnte, wurde vom Bezirksamt ein Bebauungsplan XVII-4 festgesetzt. In diesem ist unter anderem festgelegt worden, dass für die auf den Brachflächen heimischen Vogelarten Girlitz (die kleinste europäische Finken-Art) und Fitis (ein Singvogel aus der Gattung der Laubsänger) Ausgleichsflächen als neuer Lebensraum hergestellt werden müssen.
Deshalb sind in den zurückliegenden Monaten die Voraussetzungen für Brut- und Nahrungshabitaten für Girlitz und Fitis am Malchower See geschaffen worden, informiert das Bezirksamt Lichtenberg, das von der zuständigen Senatsumweltverwaltung um Stellungnahme gebeten wurde. Damit die beiden Vogelarten dort heimisch werden, müssen „artenreichen Gehölzbeständen, samenreiche Staudenflure und extensiver Wiesenflächen in einem kleinräumigen Flächenmosaik“ vorhanden sein. Deshalb sei unter anderem einiges an Gehölz gerodet worden. Außerdem wurden auch Goldruten, eine invasive Pflanzenart, entfernt. Des Weiteren wurden Flächen gefräst, auf denen Staudenpflanzten ausgesät sowie Sträucher gepflanzt wurden und werden. Ab diesem Jahr werden auf der Ausgleichsfläche über zwanzig Jahre hinweg immer wieder Pflegemaßnahen stattfinden, informiert das Bezirksamt.
Wie viele Bäume und Gehölze wurden auf den Flächen um den Malchower See insgesamt entfernt und aus welchen fachlichen Gründen? Die diesbezüglichen Fragen der beiden Abgeordneten ließ die Senatsumweltverwaltung wiederum durch das Bezirksamt beantworten. Dieses erklärt, dass vor allem neophytische Gehölze, insbesondere der Eschen-Ahorne entfernt wurden. Dabei handelt es sich um eine nicht heimische Gehölzart, die aus Amerika eingeführt wurden und sich in Mitteleuropa, teils invasiv ausbreiten konnten. Die genaue Anzahl der beseitigten Bäume und Gehölze sei allerdings nicht bekannt.
„Eine ökologische Baubegleitung wurde beauftragt, die Fällungen zu begleiten und auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen“, heißt es weiter aus dem Bezirksamt. „Der starke Aufwuchs neophytischer Gehölze ist problematisch. Er wandert aus den westlich angrenzenden Gehölzbeständen fortschreitend in die Fläche ein und führt zu einer Verdrängung von samenreichen Gras- und Staudenfluren sowie der Verhinderung des Aufwuchses artenreicherer Gehölzbestände.“ In der Gesamtbetrachtung werde mit den vorgenommenen Ausgleichsmaßnahmen sowohl das aktuelle Ökosystem am Malchower See aufgewertet als auch eine Lebensgrundlage für weitere Tier- und Pflanzenarten geschaffen, so das Fazit des Bezirksamtes.Im Bereich um den Malchower See fanden in den vergangenen Monaten Arbeiten in der Natur statt. Dabei handelt es sich um sogenannte Ausgleichsmaßnahmen. Doch auf welcher Grundlage und in welcher Form fanden diese Arbeiten statt? Das wollten die Abgeordnetenhausmitglieder Danny Freymark und Prof. Dr. Martin Pätzold mit einer Schriftlichen Anfrage vom Senat erfahren.

Der Grund, warum diese Arbeiten um den Malchower See stattfanden, sind Bauarbeiten im Bereich des Ostkreuzes und des Rummelsburger Sees. Damit auf dortigen Brachflächen gebaut werden konnte, wurde vom Bezirksamt ein Bebauungsplan XVII-4 festgesetzt. In diesem ist unter anderem festgelegt worden, dass für die auf den Brachflächen heimischen Vogelarten Girlitz (die kleinste europäische Finken-Art) und Fitis (ein Singvogel aus der Gattung der Laubsänger) Ausgleichsflächen als neuer Lebensraum hergestellt werden müssen.
Deshalb sind in den zurückliegenden Monaten die Voraussetzungen für Brut- und Nahrungshabitaten für Girlitz und Fitis am Malchower See geschaffen worden, informiert das Bezirksamt Lichtenberg, das von der zuständigen Senatsumweltverwaltung um Stellungnahme gebeten wurde. Damit die beiden Vogelarten dort heimisch werden, müssen „artenreichen Gehölzbeständen, samenreiche Staudenflure und extensiver Wiesenflächen in einem kleinräumigen Flächenmosaik“ vorhanden sein. Deshalb sei unter anderem einiges an Gehölz gerodet worden. Außerdem wurden auch Goldruten, eine invasive Pflanzenart, entfernt. Des Weiteren wurden Flächen gefräst, auf denen Staudenpflanzten ausgesät sowie Sträucher gepflanzt wurden und werden. Ab diesem Jahr werden auf der Ausgleichsfläche über zwanzig Jahre hinweg immer wieder Pflegemaßnahen stattfinden, informiert das Bezirksamt.
Wie viele Bäume und Gehölze wurden auf den Flächen um den Malchower See insgesamt entfernt und aus welchen fachlichen Gründen? Die diesbezüglichen Fragen der beiden Abgeordneten ließ die Senatsumweltverwaltung wiederum durch das Bezirksamt beantworten. Dieses erklärt, dass vor allem neophytische Gehölze, insbesondere der Eschen-Ahorne entfernt wurden. Dabei handelt es sich um eine nicht heimische Gehölzart, die aus Amerika eingeführt wurden und sich in Mitteleuropa, teils invasiv ausbreiten konnten. Die genaue Anzahl der beseitigten Bäume und Gehölze sei allerdings nicht bekannt.
„Eine ökologische Baubegleitung wurde beauftragt, die Fällungen zu begleiten und auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen“, heißt es weiter aus dem Bezirksamt. „Der starke Aufwuchs neophytischer Gehölze ist problematisch. Er wandert aus den westlich angrenzenden Gehölzbeständen fortschreitend in die Fläche ein und führt zu einer Verdrängung von samenreichen Gras- und Staudenfluren sowie der Verhinderung des Aufwuchses artenreicherer Gehölzbestände.“ In der Gesamtbetrachtung werde mit den vorgenommenen Ausgleichsmaßnahmen sowohl das aktuelle Ökosystem am Malchower See aufgewertet als auch eine Lebensgrundlage für weitere Tier- und Pflanzenarten geschaffen, so das Fazit des Bezirksamtes.