Mit einer Spende von 1039,20 Euro unterstützt das Linden-Center die Arbeit auf dem beliebten Abenteuerspielplatz (ASP) „Fort Robinson“. Den symbolischen Spendenscheck über diesen Betrag überrichten Center-Manager Stephan Raml und Abgeordnetenhausmitglied Danny Freymark an Projektleiter Thieß Kahlert und Caroline Hein vom Träger des ASP, der Kietz für Kids Kinderbetreuung gGmbH.
Zusammengekommen ist der Spendenbetrag beim diesjährigen Honig-Verkauf im Linden-Center Anfang des Jahres. Was viele nicht wissen: Auf dem Dach des Linden-Centers sind Bienenvölker beheimatet. Anfang des Jahres ist der von ihnen geerntete Honig im Center verkauft worden. Der Erlös sollte zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung in Hohenschönhausen gespendet werden. „Wir entschieden uns sofort für den Abenteuerspielplatz Fort Robinson“, sagt Stephan Raml. Danny Freymark, der auf dem ASP selbst einen Teil seiner Kindheit verbrachte, bekräftigt: „Fort Robinson kennen und lieben hier fast alle.“
Wer durch das große Holztor den ASP „Fort Robinson“ betritt, verlässt das benachbarte Neubaugebiet und fühlt sich gleich weitab von der Stadt. Hier grünt es in fast jeder Ecke. Hohe Bäume spenden an heißen Sommertagen Schatten. Die Besucher laufen an einer Pferdekoppel vorbei. Kinder können hier unter pädagogischer Anleitung reiten. Vom Coca-Cola-Berg abgeholt, konnte außerdem vor vielen Jahren auf einer Fläche Sand aufgeschüttet und ein Kletterberg modelliert werden. Auf diesem entstand aus Holz eine mittelalterlich anmutende Burg. Außerdem wurden auf dem Gelände Pappeln, Birken, Kastanien und andere Bäume gepflanzt, die inzwischen kräftig gewachsen sind. Wer möchte, kann in einem anderen Bereich des ASP gärtnern, und auch Stockbrotbacken und anderes mehr wird angeboten.
Ursprünglich befand sich auf der Fläche an den Falkenberger Krugwiesen ein Bolzplatz, der Anfang der 90er Jahre völlig heruntergekommen war. 1991 entstand in der Kietz für Kids gGmbH die Idee, Kindern zu ermöglichen, unter pädagogischer Anleitung ein Stück Abenteuer am Rande der Stadt zu erleben. Der Umsetzung dieser Vision nahm sich seinerzeit der langjährige Projektleiter Norbert Romund an. Anfangs war das Hüttenbauen der große Renner. Nach und nach wurde das Angebot aber stetig erweitert. Im vergangenen Jahr ist beispielsweise gemeinsam mit einer Künstlerin von ASP-Besuchern eine Mauer mit Mosaiksteinen gestaltet worden. „In diesem Sommer wollen wir mit der Künstlerin nun noch zwei Ohrensessel mit Mosaiken gestalten“, berichtet ASP-Projektleiter Thieß Kahlert. Für dieses sowie für die Umsetzung weiterer Vorhaben sind dem ASP stets Spenden willkommen. Nähere Informationen zum ASP „Fort Robinson“ an der Wartiner Straße 79 finden sich auf der Website https://kietzfuerkids.de/asp-fort-robinson-ueber-uns/

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